Startseite > Bodenabbau > Verein & Bündnis Bodenbündnis (ELSA)  Die European Land and Soil Alliance (ELSA) e.V. ist ein Zusammenschluss von Städten, Gemeinden und  Landkreisen sowie vergleichbaren Gebietskörperschaften in ganz Europa, die sich zum Ziel gesetzt haben,  aktiv für einen nachhaltigen Umgang mit den Böden einzutreten. Sie organisiert  die Zusammenarbeit mit  der EU-Kommission und anderen Institutionen der EU, mit Institutionen, Kommissionen, Verbänden und  Organisationen sowie mit anderen Bodenschutz- und Raumentwicklungsinitiativen auf internationaler,  regionaler und lokaler Ebene. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Umwelt- und  Landschaftsschutzes. Hierzu verfolgt und fördert der Verein das Ziel des nachhaltigen Umgangs mit allen  Arten von Böden zur Erhaltung und Entwicklung aller Bodenfunktionen, der Bodenressourcen und des  Natur- und Kulturerbes für die jetzigen und zukünftigen Generationen sowie der sozial gerechten Boden-  und Landnutzung.   Die Mitglieder setzen sich für ein entschlossenes Handeln im Bereich des Bodenschutzes und der  Raumentwicklung, insbesondere auf lokaler und regionaler Ebene ein und fördern das Bodenbewusstsein  in den Kommunen und eine verantwortungsbewusste kommunale und regionale Bodenpolitik. Sie  unterstützt alle Anstrengungen, eine Trendwende im Flächenverbrauch einzuleiten, jede weitere  Degradation (Schädigung und Zerstörung) der Böden zu verhindern und vorhandene Bodenbelastungen zu  beseitigen  Die Vereinssatzung ist in der Gründungsversammlung am 31. Januar 2002 in Osnabrück beschlossen  worden. Der Verein hat seinen Sitz in Osnabrück und ist politisch und konfessionell unabhängig.   Hierzu Landrat Manfred Hugo: „Für Tourismus und Fremdenverkehr im Osnabrücker Land eröffnet das  Bündnis vielversprechende Perspektiven, und deshalb sei der Landkreis von Anfang an dabei“.  Naturschutzbund (NABU) Osnabrück  Der NABU Osnabrück vertritt den Naturschutzbund Deutschland e. V. in Stadt und Landkreis Osnabrück.  Mit ihren ungefähr 1.000 Mitgliedern versuchen sie, ein breites Spektrum an Aufgaben aus den Bereichen  Naturschutz, Umweltpolitik, Umweltbildung sowie Kinder- und Jugendarbeit in ihre Hände zu nehmen.   Im Rahmen der Verbandsbeteiligung hat der NABU eine ablehnende Stellungnahme zum  Sandabbauvorhaben am Hamberg verfasst. Sie räumt ein, dass , obwohl der geplante Abbau zweifelsohne  einen deutlichen Eingriff in das Landschaftsbild darstellt, der Sandabbau rechtlich letztendlich nicht zu  verhindern sein wird. Der NABU hat diesbezüglich keine weitereichenden Möglichkeiten mehr.  Naturpark TERRA-Vita  Naturparke sind nach § 34 NsNsG großräumige Gebiete, die überwiegend aus Landschaftsschutzgebieten  oder aus Naturschutzgebieten bestehen, sich für die Erholung besonders eignen, nach den Zielen der  Raumordnung für die Erholung oder den Fremdenverkehr vorgesehen sind und einen Träger haben, der  sie entsprechend entwickelt und pflegt.  Der 1962 gegründete Naturpark "Nördlicher Teutoburger Wald/Wiehengebirge" mit einer Größe von rund  1200 qkm erhielt durch Umstrukturierungsmaßnahmen im Sommer 2003 einen neuen Namen:  Naturpark Terra-Vita. Er ist als erster deutscher Naturpark in das Europäische Geopark-Netzwerk aufgenommen worden und  gehört zu den wenigen Naturparken in Deutschland mit unterschiedlichen - und daher  abwechslungsreichen Landschaftsformen. Ein besonderer Augenmerk gilt dem Thema Boden.  Vorsitzender des Vereins ist Landrat Manfred Hugo.  Der Naturpark weist neben seiner schönen Landschaft auch zahlreiche kulturhistorische Stätten auf, an  denen sich seine Vergangenheit ablesen lässt. Vor allem im nördlichen Teil sind zahlreiche  Großsteingräber und bronzezeitliche Hügelgräber aus der Steinzeit erhalten.  Die Ziele des Naturparks sind u.a.: Kein Massentourismus, stattdessen umweltfreundlicher Tourismus, der  darauf abzielt, Gäste zu gewinnen, die Lust auf Natur haben und die Besonderheiten abseits des Trubel  genießen wollen. Dies spiegelt sich auch in dem Anspruch des Vereins wieder:  Das geologische Erbe erhalten und durch einen umweltverträglichen Tourismus vielen Menschen  zugänglich machen.  Der Faktor Natur und Landschaft trägt somit über einen sanften Tourismus auch wesentlich zur  Wertschöpfung bei.  Bürgerinitiative „Erhaltet den Hamberg“ Nur zwei Tage nach öffentlicher Bekanntgabe des Sandabbauvorhabens am Hamberg im Juni 2003 fand  eine spontane Protestaktion zum Erhalt dieses landschaftsprägenden Bergrücken statt. In Folge dieser  Protestaktion entstand die Bürgerinitiative „Erhaltet den Hamberg“, dessen Ziel es ist, das ca. 8 ha  umfassende Waldgebiet mitsamt des Hamberges vom Bodenabbau freizuhalten. Initiator und Sprecher der  Bürgerbewegung, Theo Trienen schaffte es mit Hilfe seiner Mitstreiter in nur wenigen Wochen über 500  Unterschriften zum Erhalt des „Hamberg“ zu sammeln. Nach einem informellen Treffen mit der unteren  Naturschutzbehörde wurde die Initiative als Träger öffentlicher Belange (TöB) in das  Genehmigungsverfahren mit eingebunden. Bei einem späterem Treffen im Merzener Rathaus, mit  Vertretern der Verfahrensbeteiligten, wurde der Abbauplan vorgestellt. Hieraus ergibt sich, dass nur die  höchste Erhebung, die Bergkuppe, und ein Randbereich mit Baumbewuchs erhalten bleiben soll. Da dies  nicht den Vorstellungen der Bürgerinitiative entspricht, behält sie sich weitere Maßnahmen vor.  Kontakt Impressum I Suchen >> I Kontakt Startseite I Seitenanfang I